Richter u. a., Inklusion in der Kitapraxis: Band 2 Die Lernumgebung vorurteilsbewusst gestalten

Richter u. a., Inklusion in der Kitapraxis: Band 2 Die Lernumgebung vorurteilsbewusst gestalten

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Beschreibung

2016, 140 Seiten, gebunden


Inklusion verpflichtet Bildungseinrichtungen, die vielfältigen Lebenswelten von Kindern zu
berücksichtigen und dafür zu sorgen, dass kein Kind ausgegrenzt wird.

Benachteiligungen auf Grund von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Alter, Familienkonstellation, Behinderung, Aufenthaltsstatus, Fluchtgeschichte, Sprache, Religion u.a. verletzen elementare Rechte von Kindern, wie das Recht auf Bildung und das Recht auf Schutz vor Diskriminierung. Sie beschädigen Kinder in ihrem Selbstwertgefühl und mindern häufig ihre Lernmotivation. Dies betrifft bereits junge Kinder, auch in Kitas. Erleben Kinder die Kita jedoch als Lernort, der ihnen Respekt für ihre Besonderheiten entgegenbringt und auch für die der anderen Kinder und Familien, so entwickeln sie ein positives Selbstbild sowie Respekt gegenüber Anderen und einen kompetenten Umgang mit Verschiedenheit. Erleben Kinder die Kita als einen Lernort, der vor Ausgrenzung und Abwertung schützt und es niemandem erlaubt, andere herabzuwürdigen oder zu diskriminieren, so lernen sie, Ungerechtigkeiten zu erkennen und sich gemeinsam mit anderen für Gerechtigkeit einzusetzen.


Aus dem Inhalt:
· Lernumgebung und Selbstbild
· Widerspiegelung der Kinder in der Lernumgebung
· Den Familien Raum in der Kita geben
· Familiensprachen sichtbar machen
· Eine anregende Lernumgebung schaffen
· Kinderbücher vorurteilsbewusst auswählen
· Zum Vergleichen anregen: So ist es bei mir und so bei dir
· Erfahrungen mit weiteren Vielfaltsaspekten ermöglichen: All das gibt es auf der Welt
· Die Lernumgebung kritisch überprüfen und verändern
· Vorsicht Falle: Worauf bei der Gestaltung einer inklusiven Lernumgebung zu achten ist